Dorfgeschichte Pölich

Von der Römer- zur Neuzeit

Dorfgeschichte

Dorfgeschichte in Pölich erleben

Pölich blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die ersten Spuren haben die Römer und die Merowinger hinterlassen. Hier erfahren Sie mehr über die Römerzeit.




Ab dem Mittelalter hat insbesondere die Kirche die Kulturlandschaft und den Ort maßgeblich geprägt. Pölich gehörte wie viele andere Orte an der Mosel der Trierer Abtei St. Maximin. In einer Urkunde von 1140 bestätigt Papst Innozenz höchstpersönlich der Abtei den Besitz. 

Kanzlerhof Pölich

An diese Zeit erinnert der Kanzlerhof in der Hauptstraße. Er war das Hofgut der Maximiner. Das Haus ist auf das Jahr 1578 datiert. 

Nordöstlich von Pölich auf der alten Straße nach Schleich steht ein Wegekreuz von 1555. Dieses Kreuz ist das einzige noch bekannte Beispiel für ein Sandsteinkreuz mit eingelegtem Kruzifix aus dieser Zeit. 
Hier entdecken Sie mittelalterliche und neuzeitliche Spuren.

Der wirtschaftliche Aufschwung des Dorfes begann um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, als auf der rechten Moselseite durch Neuanlage von Weinbergen die wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde erheblich erweitert werden konnte. Da es in Pölich weder eine Brücke noch eine Fähre gab, erfolgte die Bewirtschaftung der Weinberge in der „Pölicher Held“ unter erschwerten Bedingungen.


Die Winzer mussten alles, was zur Bewirtschaftung der Weinberge nötig war, mit Kähnen auf die jeweils andere Moselseite transportieren. Die hohe Anzahl an Kähnen am Pölicher Moselufer führte schließlich dazu, dass sich die Bezeichnung „Pölicher Flotte“ einbürgerte. In der Weinlage „Pölicher Held“ wurden in der Folgezeit Spitzenerzeugnisse erzielt, die mit hohen Preisen ausgezeichnet wurden. Hier geht es zu wichtigen Daten und Fakten nach 1900.